Wie Sie die Qualität vom Diamant-Schliff mit dem Holloway-Cut-Advisor auswerten

Es ist von zentraler Bedeutung, dass Sie bei der Auswahl Ihres Diamanten dessen Qualität vom Diamant-Schliff auswerten. Der Diamant-Schliff spielt bei weitem die größte Rolle für seine Schönheit. Je besser und präziser der Schliff, desto mehr Brillanz, Lichtkraft und Funkeln gibt der Stein her. Ist er zu tief oder zu flach geschliffen, dringt Licht nach unten oder seitlich hinaus. Ein schlecht geschliffener Stein hat kein Leben, er ist dunkel und glanzlos. Es wird nicht ohne Grund gesagt, dass der Diamant-Schliff das „Wichtigste C“ von allen vier bekannten C’s der Qualitätskriterien verkörpert, weil er die größte Aufmerksamkeit für sein Aussehen einnehmen muss.

Überhaupt, warum wollten Sie einen teuren Diamanten aussuchen, der kaum Glanz hat, dunkel von sich gibt und mithin Leblosigkeit ausstrahlt? Leider erleben diese Erfahrung bis heute sehr viele Verbraucher, gerade im deutschen und europäischen Raum, ohne dass es ihnen gleich auffallen wird.

Diamant-Schliff-Qualität erfassen, hier von links nach rechts: ideal, flach und tief
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Der Holloway-Cut-Advisor wurde um die Jahrtausendwende entwickelt. Das geschah zu einer Zeit, als die Video-Technologie im Internet noch so gut wie nicht existent war. Sie sollten sich nie allein auf den HCA verlassen. Es wäre töricht, allein mit seinen Ergebnissen einen Kauf zu wagen. Allerdings ist das Online-Instrument eine äußerst hilfreiche Anwendung zur Auslese.

Der Diamant-Schliff bestimmt die Vorauswahl eines Diamanten

Der Diamant-Schliff setzt sich aus zwei objektiven Bewertungen, denen der Proportionen und dem Feinschliff, zusammen. Im Diamant-Zertifikat wird der Diamant-Schliff als kombinierte Klassifizierung dieser beiden Faktoren bewertet. Beim runden Diamanten (mit Brillant-Schliff) kommt der dritte Faktor, die Symmetrie, noch hinzu. Nach dem Beispiel des GIA-Systems können Diamanten folgende unterschiedliche (englischsprachig) Einstufungen erhalten: Excellent, Very Good (Sehr Gut), Good (Gut), Fair (Ausreichend) und schließlich Poor (Mangelhaft). In Anlehnung zu ihren finanziellen Mitteln, sollten Sie immer einen Schliff anstreben, der so gut wie möglich ist.

Sie werden jetzt denken, „warum erzählst Du mir das? Wenn das mit dem Schliff so wichtig ist, richte ich doch gleich meine Suche mit allen Bewertungen nach einem Diamanten aus, eingestuft als „Tripple Excellent“, wenn es um einen runden Diamanten geht. Das sollte, so gesehen, mein Problem für das Finden eines perfekten Diamanten lösen.“

Die meisten von Ihnen wissen nicht, dass das Klassifizierungssystem vom GIA-Institut zwar eine recht gute Bewertungsmethode für die Brillanz eines Diamanten bietet, In gleicher Weise lässt es allerdings einen breiten Spielraum der Proportionen innerhalb ihrer Bewertung „Tripple-Excellent“ zu.

Daraus ergibt sich, dass zwei Diamanten mit den Bewertungen „Tripple-Excellent“ nicht gleich aussehen und demzufolge unterschiedlich in ihrer Brillanz wirken. Letztendlich beeinflussen die nuancierten Unterschiede in ihren Proportionen sowie die Ausrichtung der Facetten (die Symmetrie) ihre Wechselwirkung mit dem Licht. Um mit dieser Anforderung eine Entscheidungshilfe zu erhalten, welcher Diamant die effektivere Leistung ausstrahlt, müssen Sie über das Diamant-Zertifikat und seine Bewertungen hinausgehen und weitere Auswertungen vornehmen.

Der Holloway-Cut-Advisor für den Ausleseprozess –
Diamant-Schliff-Qualität auswerten

Vorab muss hier betont werden, dass Bewertungen und Zahlen vom Diamant-Schliff, die im Diamant-Zertifikat stehen, grundsätzlich nicht als in Stein gemeißelt anzusehen sind. Die eingetragenen Werte betrachten Sie bitte vor allem als Orientierungsdaten. Warum das so ist, erklärt sich aus dem Vergleich von 2 Diamanten mit gleichen Proportionen. Selbst der Holloway-Cut-Advisor bekommt ab und zu die gleichen Werte heraus, wenn tatsächlich die Diamanten im Zusammenspiel mit normalem Licht unterschiedliche Wirkungen von sich geben. Dieser Nachteil muss beachtet werden.

Um mehr Details über den HCA zu erfahren, lesen Sie am besten über die die Zuverlässigkeit vom Holloway-Cut-Advisor, damit Sie die Nachteile erkennen, die bei Nicht-Beachtung leicht zu schmerzhaften Kauf-Erlebnissen führen können.

 

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Merke: Die HCA-Software ist ein Auslese-Hilfsmittel. Als alleiniges Hilfsmittel zur Auswahl ist sie nicht geeignet.

Hier geht es zur Website von der Holloway-Cut-Advisor-Software, in der Sie Ihre Daten ganz einfach eingeben können. Die jeweiligen Daten selbst sind im Diamant-Zertifikat  (unter „Proportions“) festgehalten.

Grundsätzlich empfehle ich Ihnen, dass Sie Diamanten, die einen höheren Wert als 2,0 auf der HCA-Software im Ergebnis zeigen, auslesen. Sie kommen nicht mehr infrage. Wogegen Sie einen Stein von weniger als 2,0 in Ihre engere Auswahl mit einbeziehen können und diesen weiter untersuchen.

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Sie finden auf den folgenden Websites Brian GavinDiamonds.com und Whiteflash.com top geschliffene Diamanten. Die Übersicht der dort angebotenen Steine hilft Ihnen, wenn Sie durch Vergleiche und Auswertungen erkennen, wie damit zu verfahren ist. Suchen Sie sich einige runde Diamanten (mit Brillantschliff) Ihrer Wahl aus, deren Daten Sie aus den dazugehörigen Diamant-Zertifikaten entnehmen. Die geben Sie sodann in die HCA-Software ein.
Was machen Sie nun, nachdem Sie eine erste Auswahl eingrenzen konnten und der HCA für eine engere Wahl gesorgt hat? Zum Glück gibt es ein einfaches, aber sehr nützliches Werkzeug. Es wird Ideal-Scope genannt. Lesen Sie mehr auf der nächsten Seite.
Wie Sie optimale Diamant-Qualität finden | Schritt für Schritt

Auswertung vom Diamant-Schliff mit dem Ideal-Scope

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