Die Diamant-Farbe

In der Natur, kommen Diamanten in fast jeder Farbe vor. Es werden Farbtöne gefunden, die man sich überhaupt vorstellen kann: zum Beispiel in grau, weiß, gelb, rot, grün oder braun. Aber, entgegen der landläufigen Meinung werden eigentlich sehr selten farblose Diamanten gefunden. Was also macht die Diamant-Farbe beim Diamantring-Kauf so bedeutungsvoll? Es kommt physikalisch auf den Lichteinfall in dem Moment an, wenn er auf unterschiedliche Stoffe trifft oder durch sie hindurch fließt.

Dunkle Körper absorbieren mehr Licht als es helle vermögen. So haben farbige Diamanten wie zum Beispiel schwarze, braune oder graue Diamanten eine negative Wirkung auf den Lichteinfall und beeinflussen damit den Glanz und das Funkeln der Steine, auf die wir gerade schauen. Deswegen sind im Allgemeinen weiße oder farblose Diamanten auch wertvoller und werden demzufolge zu Schmuck verarbeitet. Sie bieten eine wesentlich bessere reflektierende Qualität. Natürlich gibt es die Ausnahmen für diese Regel in den vorkommenden und daher sehr begehrten pinkfarbenen, roten, blauen, oder orangefarbenen Diamanten.

Die Diamant-Farben-Tabelle

Bei der Systematisierung der Diamant-Farbe geht es um die Bewertung der Annäherung zur Farblosigkeit. Das GIA (Gemological Institute of America) beschreibt Die Diamant-Farbe in ihrem System in Stufen mit den Buchstaben von D (farblos) bis Z (leicht gelb). Je weniger Farbe der Diamant hat, desto teurer ist er.  Diamanten werden im normalen Bereich mit den Buchstaben von D (farblos) bis Z (hellbraun oder gelb) erfasst und bewertet. Wenn die Farbgebung eines Steins in ihrer Farbtiefe stärker als Z ist, dann wird die Diamant-Farben-Tabelle für Fancy Diamonds verwendet.

Im Prozess der Kategorisierung für die Diamanten-Bewertung wird der lose Diamant durch einen geschulten Fachmann umgedreht und damit auf den Kopf (auf die Tafel) gestellt betrachtet. Wenn der Diamant auf diese Weise angeschaut wird, so sind die Farbunterschiede klarer zu erkennen, als umgekehrt. Für einen genauen Vergleich wird unter einer ganz bestimmten Beleuchtung ein bestehender Satz von Mustersteinen hinzugezogen.

Diamanten aufgereiht in der Farbbewertung von D – Z

GIA Einteilung der Diamant-Farbe abgebildet in D, H, N und Z

Auf dieser Abbildung ist sehr leicht zu erkennen, dass bei den nach oben
gedrehten Spitzen der Diamanten die Farbe rund um die Kegel kräftiger wirken

Mit dieser Methode werden auch Ablenkungen aus dem Inneren des Diamanten und durch die reflektierenden Facetten an der Oberfläche verhindert. Damit eine genaue Farbabstufung gewährleistet werden kann, erfolgt die Abstufung immer in einer kontrollierten Umgebung mit spezieller Beleuchtung.

Warum die Gliederung der Diamant-Farbe statt von A bei D beginnt

Bevor GIA sein System der Diamanten-Klassifizierung einführte und weltweit vom Diamantenhandel allgemein akzeptiert wurde, hat es überall auf der Welt Juweliere gegeben, die uneinheitliche Systeme für sich nutzten wie  „A“, „AA“ oder andere komplizierte und seltsame Bewertungen verwendeten. Sie können sich vorstellen, dass ihre Methoden allmählich große Verwirrung verursachten. GIA entschied sich damals bei der Bewertung von der Diamant-Farbe schließlich mit dem Buchstaben D zu beginnen, damit ihr beschlossenes System nicht mit anderen, bereits auf dem Markt befindlichen Systemen verwechselt worden wäre.

Zurück zu der wichtigen Frage, welche ist die bevorzugte Diamant-Farbe?

Welche Farbe sollten Sie für Ihren Diamanten wählen? Wie wichtig ist dieser Faktor beim Kauf des Diamant-Rings? Gibt es bevorzugte Farben für bestimmte Diamant-Schmuck-Anwendungen? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren …

Beste Farbton-Wahl

Die Diamant-Farbe
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