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Lab grown Diamonds ※ Alles über synthetische Diamanten

Sinnbild für technische Leistung durch Menschenhand

Lab Grown Diamonds - synthetische Diamanten, ungeschliffen

Dieses Kapitel widmet sich den Lab Grown Diamonds, im Deutschen synthetische Diamanten genannt. Der Trend zu diesen vollkommen durch menschliche Hand hergestellten Steinen scheint zur Zeit in aller Munde zu sein. Man sagt, dass deren Herstellung die umweltfreundliche Alternative zu den geförderten natürlichen Diamanten ist. Vor allem mag sie das beste Auswahl-Argument in Bezug auf den großen Vorteil des eigenen Geldbeutels gegenüber den teuren natürlichen Diamanten sein.

Doch sind Lab Grown Diamonds wirklich zu gut, um wahr zu sein? Sind diese im Labor synthetisch hergestellten Diamanten etwas wert? Und sind sie überhaupt echt? Um Missverständnisse aufzuklären, versuche ich in diesem Kapitel, das spannende Thema aufzuschlüsseln, damit diejenigen, die am Kauf der Lab Grown Diamonds interessiert sind, sich mit Ihrer Wahl ganz sicher fühlen können.

Häufige Irrtümer, die bewusst über Lab Grown Diamonds gestreut werden

Es gibt viele unrichtige “Fakten”, die seitens der Diamanten-Lobby verbreitet werden, um Unsicherheit, Angst und Zweifel über die Labor-Diamanten zu schüren. Es folgen die häufigsten Missverständnisse in ungeordneter Reihenfolge.

Ich habe mal fünf der immer wieder in die Öffentlichkeit gestreuten Behauptungen aufgelistet, die besagen, dass eben keine synthetischen Diamanten gekauft werden sollten. Beim Vergleich zwischen Lab Grown Diamonds zu den natürlichen Diamanten versuche ich, Ihnen Ihre Entscheidung ein wenig zu erleichtern.

Fünf falsche Behauptungen, keine Lab Grown Diamonds zu kaufen

I. Im Labor hergestellte Diamanten sind billig und wertlos

  • Zunächst einmal ist es kein Geheimnis mehr, dass der Preis pro Karat für Lab Grown Diamonds zunehmend weiter gefallen ist, und das geschieht ziemlich schnell. Doch wie bei jeder technischen Innovation ist es der Fall, dass, je mehr Wettbewerber auf den Markt kommen und je mehr diese besondere Industrie über die Herstellung dieser atemberaubenden Steine lernt, ist es nur natürlich, dass die synthetisch hergestellten Diamanten erschwinglicher werden. Gleichzeitig wird das Angebot aber auch immer zahlreicher, attraktiver und auch vielfältiger in ihren Diamant-Formen.
  • Es wird mit Sicherheit noch viele Jahre dauern, bis der Anteil an synthetischen Diamanten auch nur annähernd dem gesamten Markt an natürlichen Diamanten ausmacht. Bisher umfasst er immer noch einen Bruchteil des riesigen Diamanten-Abbaus, der 25 Millionen Karat an Naturdiamanten pro Jahr entspricht.

Am Anfang lagen synthetische Diamanten etwa 20% unter dem Preis der natürlich geförderten Diamanten. Heute können Sie sie für 40-60% günstiger als der Preis von den Naturdiamanten finden. Demzufolge fühlt sich der Geldbeutel schon viel besser an. Es wird davon ausgegangen, dass sich dieser Trend noch etwas weiter fortsetzen wird, bevor die Preise für Lab Grown Diamonds sich stabilisieren werden. Doch mit ihnen werden Sie auf jeden Fall gutes Geld sparen.

  • Bedeutet das, dass sie eine schlechte Investition sind? Oder anders gefragt, sind diese künstlich hergestellten Diamanten überhaupt etwas wert? Es stellt sich die Frage für Sie, geht es bei Ihnen um eine Liebesgeschichte oder handelt es sich um den Kauf eines Anlageobjekts? Nein, ernsthaft, selbst wenn der Diamantenmarkt relativ stabil ist, sollte nicht einmal der natürliche Diamant ein Anlagegeschäft sein. Außer, Sie kaufen farbige Diamanten in bester Qualität.
  • Ob nun Lab Grown Diamonds etwas wert sind, liegt an den Leuten, die bereit sind, dafür einen Preis zu zahlen. Derzeit liegt der Preis etwa 60% unter dem von natürlichen Diamanten. Als eine Investition zur Geldanlage sind sie genauso wenig bis gar nicht zu gebrauchen!

II. Lab Grown Diamonds belasten die Umwelt

  • Stichwort CO2-Fußabdruck. Heutzutage versuchen wir alle, möglichst die Umwelt zu schonen, und die Diamantenindustrie ist nicht gerade für ihre Transparenz bekannt – es ist also gut zu wissen, worauf man sich hier einlässt.
  • Zunächst das Wichtigste zuerst: laborgezüchtete Diamanten werden mit Strom hergestellt. Wir wissen ,dass Elektrizität natürlich der Umwelt schadet. Die im Labor hergestellte Diamanten verbrauchen einen Energieverbrauch von rund 70 kW oder 250.000 kJ pro Karat. Klingt nach viel. Aber abgebaute Diamanten verbrauchen mehr als das Doppelte an Energie, was 150 kW oder 538.000 kJ ausmacht.
  • Allerdings gibt es Labordiamanten, wie die des amerikanischen Herstellers Diamond Foundry. Sie werden mit 100 % erneuerbarer Energie hergestellt. Natürlich wird diese Form des Energieverbrauchs wird natürlich immer wichtiger.
  • Außer Strom verbrauchen der im Labor hergestellte Diamant deutlich weniger Wasser pro Karat als sein im Bergbau gewonnenes Gegenstück. Das sind rund 70 Liter gegenüber 480 Liter. und haben erstaunlich geringere CO2-Emissionen.
  • Fazit: falls Ihnen in diesem Zusammenhang die globale Erderwärmung am Herzen liegt, gibt es keine sinnvollere Art, als dass Sie Ihre Unterstützung anders zum Ausdruck zu bringen. Mit einem großen, funkelnden Lab Grown Diamond.

III. Lab Grown Diamonds sind keine echten Diamanten?

  • Der Vergleich, ob denn etwa Eis nicht echt sei, wenn es in der Gefriertruhe hergestellt wurde, sollte einleuchtend sein. Das Gleiche gilt für Lab Grown Diamonds. Sie sind naturbelassen und wurden nur auf eine andere Art und Weise hergestellt. Von Maschinen anstelle durch unserer Mutter Erde. Die Labor Diamanten sind in atomarer, physikalischer und in optischer Hinsicht mit den natürlichen Diamanten identisch. Im Jahr 2018 entschied die amerikanische Federal Trade Commission: “Ein Diamant ist ein Diamant, egal ob er in einem Labor gezüchtet wurde oder aus dem Boden kommt.” Ich beschreibe alle Details darüber, wie Labordiamanten gezüchtet werden, im nächsten Kapitel.

IV. Alle synthetischen Diamanten gleichen sich

  • Nein, sie werden weder mit einer Ausstechform noch auf einem Fließband hergestellt. Selbst wenn der technische Teil des Prozesses immer besser beherrschbar ist, besitzen Lab Grown Diamonds doch einen ganz eigenen Geist, und jeder von ihnen ist einzigartig! Sind alle laborgefertigten Diamanten gut? Auf keinen Fall.
  • Fakt ist, dass jeder Labordiamant aus einem einzigartigen Samen gezüchtet wird, ähnlich dem Garten hinter Ihrem Haus, den Sie bewirtschaften.
  • Man unterscheidet zwei Arten von Labordiamanten – CVD-Diamanten und HPHT-Diamanten. In jedem dieser Verfahren gibt der Diamantenkeim seine Eigenschaften an den frisch geformten Diamanten weiter.
  • Darüber hinaus weisen die im Labor hergestellten Diamanten die gleichen Einschlüsse wie natürliche Diamanten auf und können sogar Fluoreszenz ausstrahlen. Bei Ihrem Kauf eines synthetischen Diamanten sollten Sie Ihre ganze Sorgfalt und Aufmerksamkeit wie die bei einem natürlichen Diamanten aufwenden, denn ihre Preise variieren genau wie die von geförderten Diamanten den 4Cs.
  • Zusammenfassend ist hierzu zu betonen, dass synthetische Diamanten so wunderschön wie Naturdiamanten sein können. Sie bieten dieselbe Qualität, solange ihr Schliff mit größter Präzision perfekt gefertigt ist. Sie haben die Wahl zwischen einem billigen Diamanten, der in seiner Farbklasse wie M oder gar P hat. Oder aber Sie entscheiden sich für einen hochweißen und lupenreinen Lab Grown Diamond.

V. Gibt es wirklich nur kleine synthetische Diamanten im Markt?

  • Das war sicherlich in der Vergangenheit der Fall. Doch inzwischen verändert sich auch in dieser Hinsicht die technologischen Mittel sehr schnell. Immerhin hatte Ein Team der Universität Augsburg 2017 einen 155-karätigen Diamanten in Scheibenform gezüchtet und diesem Argument damit ein für alle Mal ein Ende gesetzt. Zwar ist es noch nicht so weit, dass größere snthetische Diamanten angeboten werden, Doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis Sie Ihren 15-Karat-Diamanten auf den Ringfinger setzen können.

Wie die Idee entstand, synthetische Diamanten herzustellen

Natürliche Diamanten entstehen unter starkem Druck und großer Hitze weit unterhalb der Erdkruste. Sie werden durch Vulkanausbrüche an die Oberfläche gepresst, bevor der Abbau überhaupt beginnt.

Dieser einzigartige Prozess übt seit jeher eine große Faszination auf uns Menschen aus. Und obwohl wir schon seit langem versuchen, diesen Prozess nachzubilden, haben sich Diamanten in Edelsteinqualität aus dem Labor erst in jüngster Zeit erfolgreich dverwirklichen können.

Dank modernster Technologie ist es heute möglich, das natürliche Wachstum eines Diamanten unter streng kontrollierten Bedingungen zu reproduzieren. Das Ergebnis sind Lab Grown Diamonds, die chemisch, physikalisch und optisch den geförderten Diamanten identisch sind.

Der Herstellungsprozess von synthetischen Diamanten

Die Herstellung von synthetischen Diamanten ist eine der präzisesten und schwierigsten Technologien, die je erreicht worden sind. Es hat annähernd 60 Jahre gedauert, um die Präzision zu entwickeln, mit der Diamanten in Edelsteinqualität gezüchtet werden können.

Derzeit gibt es zwei Methoden für die Züchtung von Diamanten in Edelsteinqualität: einmal mittels Hochdruck-Hochtemperatur (HPHT-Prozess=High Pressure High Temperatur) sowie die chemische Abscheidung aus der Gasphase (CVD-Verfahren=Chemical Vapor Deposition).

Jedes dieser Herstellungsprozesse eignet sich jeweils am besten für bestimmte Größen und Farben der Diamanten.

Über diese Website

Bild von Torsten Kroeger in der Beschreibung dieser WebsiteIch bin Torsten Kroeger und habe vor mehreren Jahren intensiv damit begonnen, mich für Diamanten zu interessieren.

Nach einer gewissen Zeit realisierte ich, dass es weiß Gott so gut wie unmöglich ist, ausgezeichnetes, ja wirklich brauchbares und wichtiges Hintergrundwissen über Diamanten zu erhalten, das über die üblichen, begrenzten Erkenntnisse hinausgeht. Für viel mehr, als das, was Ihnen jeder Juwelier immer wieder vorbetet, erhalten Sie nichts, was weiter von Wichtigkeit für Kunden ist. Dasselbe gilt für einschlägige Websites sämtlicher deutschsprachiger Schmuckanbieter, die kaum etwas zum Wesentlichen beitragen, was einen perfekten Diamanten charakterisiert.

Am Ende der ernüchterten Erkenntnisse entschloss ich mich zu dieser Website, weil es viel mehr Wissen zu allen Diamanten geben muss, das Sie als Verbraucher wissen sollten. Ich denke, dass die weitere Vergrößerung meiner Inhalte Ihnen zunehmend unentbehrliche Hilfestellung von hochwertigen Diamanten und Diamant-Verlobungsringen bieten wird.

Durch mein heutiges Wissen darüber helfe ich Ihnen gern bei der Auswahl des qualitativ besten Diamanten für jeden Geldbeutel. Sowohl Ihre Fragen wie natürlich auch Anregungen sind herzlich willkommen.

Torstenkroeger

Der HPHT-Herstellungsprozess von Lab Grown Diamonds

Bei der High-Pressure -High-Temperature Methode handelt es sich um das erste erfolgreiche Verfahren, das bereits in den 1950er Jahren angefangen hatte, künstliche Diamanten in Edelstein-Qualität herzustellen. Ein Lab Grown Diamond wird aus einem kleinen Diamantensamen gezüchtet. Dieser Samen wird in eine Wachstumszelle gegeben und auf ihn Kohlenstoff zusammen mit einer metallischen Flüssigkeit aufgetragen.

Das Wachstum des Diamantensamens erfolgt in massiven Druckkochern über mehrere Wochen. Er wird auf 1.500º C erhitzt und unter einem Druck von 70 Kbar unterzogen. Dieser enorme Druck gleicht dem des Eifelturms auf einer Fingerspitze.

Unter diesen extremen Temperaturen und Druckverhältnissen wird der Kohlenstoff-Samen in der Wachstumszelle zu flüssigem Kohlenstoff geschmolzen und daraufhin behutsam zur härtesten Kohlenstoffart, die wir kennen, langsam abgekühlt. Das Ergebnis hat sich schließlich zu einem Diamant-Kristall entwickelt, der damit den natürlichen Prozess aus der Natur nachgeahmt hat.

Derzeit können die größten und weißesten Diamanten mit dem HPHT-Verfahren hergestellt werden. Es wird ebenfalls eingesetzt, um die Farbe von Diamanten zu verbessern, um sie  wie in der Natur rosa, grün, blau oder gelb aussehen zu lassen.

HPHT-Diamanten haben nach ihrer Entwicklung einen eher leicht hellgelblichen Farbton, da sie während ihrer Entstehung Stickstoff ausgesetzt sind. Weiterhin haben sie häufig dunklere metallisch aussehende Einschlüsse. Sie werden durch sie von den Gemmologen aus den gemmologischen Laboren relativ schnell als künstliche Diamanten erkannt. Solche metallischen Einschlüsse bergen häufig leicht magnetische Anziehungskräfte in sich. Hingegen haben natürliche Diamanten keine magnetischen Einschlüsse.

Auch weisen in manchen Fällen HPHT-Diamanten eine sogenannte “blaue Nuance” auf. Sie verleiht dem Diamanten einen subtilen blauen Farbton. Ursache für diesen blauen Farbton sind Verunreinigungen, die durch das chemische Element und Halbmetall “Bor” entstehen. Bewusst als Endergebnis werden mit Bor “Fancy Blue Diamonds” über das HPHT-Verfahren gefertigt.

Diamantsamen mit einer Größe von je 2×4 mm vor dem Herstellungsverfahren zu synthetischen Diamanten

Diamantsamen mit einer Größe von je 2 mm x 4 mm vor dem Herstellungsverfahren zu synthetischen Diamanten

Das CVD-Verfahren von Lab Grown Diamonds

Das Wachstum der Rohdiamanten durch diese alternative, modernere Technologie erfolgt in Vakuum-Plasmareaktoren. Sie wurde in den 1980er Jahren entwickelt. Bei dem CVD-Verfahren wird nachgeahmt, wie sich Diamanten in interstellaren Gaswolken bilden.

Mit einem geringeren Druck und kleineren eingesetzten Maschinen als beim HPHT-Verfahren werden dünne Diamantscheiben in eine Wachstumszelle eingesetzt und Kohlenwasserstoffgas und Methan in einen Reaktor eingeleitet.

Sobald Druck und Hitze angewendet werden, lösen sich die Kohlenstoff-Elemente von den Gasen und bilden eine Plasmawolke. Die bei diesem Prozess verwendete Temperatur liegt bei fast 1.500 Grad Celsius. Leistungsstarke Laser oder Mikrowellen brechen die Moleküle der zwei Gase auf, wobei sich die Kohlenstoff-Atome auf den Diamant-Platten ablagern und dabei der Diamant Atom für Atom vertikal anwächst.

Die daraus entstehenden CVD-Diamanten werden ebenfalls einem extremen Druck ausgesetzt, der sie so weit wie möglich presst. Durch diesen ausgeübten Druck-Vorgang wird die Qualität der Diamantkristalle weiter optimiert, sodass sie als Ergebnis eine bessere Farbe und Lichtstärke erhalten.

Mit dem CVD-Verfahren erden Diamanten vom Typ IIA entwickelt, die bei natürlich vorkommenden Diamanten extrem selten vorkommen. Den Gemmologen kann dadurch bereits geholfen werden, ob es sich um künstliche oder natürlich vorkommende Diamanten handelt. Diamanten dieses Typs sind die chemisch reinsten Diamanten. Sie enthalten keine Verunreinigungen durch Stickstoff und durch das Element Bor, was in den HPHT-Diamanten vorkommt. Außerdem weisen CVD-Diamanten keine magnetischen Einschlüsse auf.

Schlussfolgerung zu künstlichen Diamanten, die durch das HPHT- und das CVD-Verfahren hergestellt werden

Sie können den Unterschied zwischen einem künstlichen Diamanten durch das HPHT- und das CVD-Verfahren mit dem bloßen Auge nicht erkennen. Beide Verfahren können einen wunderschönen funkelnden Diamanten erzeugen, sofern er von einem Diamantenschleifer geschnitten, geschliffen und poliert wird, der die idealen Proportionen eines Diamanten anwendet. Aus beiden technologischen Verfahren entstehen echte Diamanten, die optisch, chemisch und physikalisch mit auf der Erde gewachsenen Diamanten identisch sind.

Einer der größten Anbieter von künstlichen Diamanten ist James Allen

James Allen ist mittlerweile zu einem der größten Anbieter von künstlichen Diamanten geworden. Der Anbieter setzt sich für die Schaffung einer ethischen und transparenten Schmuckindustrie ein. Probieren Sie aus, wie Sie auf dessen Website fündig werden können.

Wenn Sie alternativ nach den perfekten Schliff-Qualitäten suchen, dann sind Sie primär bei James Allen mit deren top geschliffenen natürlichen Hearts & Arrows Diamanten der Serie True Hearts bestens aufgehoben. Bei diesem Anbieter erhalten Sie nicht nur die weitaus beste Qualität an künstlichen Diamanten zu niedrigen Preisen, sondern wesentlich interessante Konditionen. Bei diesem Anbieter wird die besagte Transparenz groß geschrieben, weil Sie schließlich genau wissen sollen, welche Qualität Sie erhalten.

Der Anbieter kommt aus den USA. Daher rechnen Sie mit dem Import nach Deutschland mit ca. 20% des genannten Netto-Warenwerts. Zu zahlen über Fedex an den Zoll (Diamant inkl. Ring). James Allen versendet die Ware versichert mit Fedex frei Haus.

Die Entstehung der natürlichen Diamanten

Viele Menschen glauben, dass Diamanten durch Umwandlungsprozesse aus Kohle entstanden sind. Doch Kohle hat nur selten eine Rolle bei der Entstehung von Diamanten gespielt, wenn überhaupt. Die meisten Diamanten, die datiert wurden, sind sehr viel älter als die ersten Landpflanzen der Erde, die das Ausgangsmaterial der Kohle darstellen.

Diese Tatsache allein sollte schon ausreichen, um die Vorstellung zu widerlegen, dass die Diamantenvorkommen auf der Erde aus Kohle entstanden sind.

Bei den Kohleflöze handelt es sich um Sedimentgestein. Dieses Gestein ist normalerweise eine horizontale Gesteinseinheit. Hingegen bildet das Kimberlit-Gestein der Diamanten vertikale Röhren, die mit diesem vulkanischen Gestein gefüllt sind.

Damit Sie eine Vorstellung bekommen, wie natürliche Diamanten im Vergleich zu synthetischen Diamanten entstehen, erhalten Sie einen kurzen Überblick darüber, wie sich natürliche Diamanten entwickeln.

Die Erde ist etwa 4,5 Milliarden Jahre alt. Sie hatte gerade einmal ein Viertel ihrer Lebensdauer hinter sich, da führte es damals dazu, dass sich Kohlenstoffatome allmählich zu Diamanten kristallisierten. Anschließend schwammen sie Millionen von Jahre in einem plastischen Kristallbrei in einer Tiefe von ungefähr 150 bis 200 km unter der Erdoberfläche und warteten quasi auf die Fahrt an die Erdoberfläche.

Seither entstehen sie unter starken Hitzegraden von 1.100 bis 1.400 Grad und sind einem extremen Druck ausgesetzt. Das entspricht dem Druck von 45 bis 60 Kbar. Oder anders ausgedrückt, in etwa dem 50.000-fachen Druck unseres atmosphärischen an der Erdoberfläche. Unter diesen Bedingungen bilden sich im oberen Erdmantel an bestimmten Stellen neben geschmolzenem Laproit das Kimberlit, was zusammen allgemein als Magma bezeichnet wird. Kimberlit dehnt sich sodann rasch aus, wenn es in Richtung Erdoberfläche strömt und führt dabei diamanthaltiges Gestein mit sich.

Mit unglaublicher Geschwindigkeit bahnt sich das Magma den Weg des geringsten Widerstands senkrecht in die oberen Erdschichten und bildet dabei eine Röhre zur Oberfläche (siehe auch die unten abgebildeten Illustrationen). Solch eine Kimberlit-Röhre wie sie gnannt wird, ist die wichtigste Quelle für Diamanten. Doch schätzt man, dass nur ca. 1% aller Kimberlit-Röhren Diamanten in Edelsteinqualität enthält. Der Name “Kimberlit” wurde von der südafrikanischen Stadt Kimberley abgeleitet, wo die ersten Diamanten in dieser Art Gestein gefunden wurden.

Diamanten bilden sich ausschließlich unter Kontinentalplatten, wo die richtigen Temperatur- und Druckbedingungen dafür  herrschen. Unter den ozeanischen Platten geschieht dieser Prozess hingegen nicht. Aufgrund ihrer frühen Entstehung befinden sich die Diamanten hauptsächlich unter alter archaischer Erdkruste.

Durch Vulkanausbrüche wird Magma an die Oberfläche gepresst, bevor der Abbau überhaupt beginnen kann. Kimberlite müssen sehr schnell abgebaut werden, um zu vermeiden, dass die darin befindlichen Diamanten bei diesem starken Druckabfall erneut schmelzen.

Dieser einzigartige Prozess hat uns Normalsterbliche schon immer fasziniert, und obwohl wir seit langem versuchen, ihn nachzubilden, haben sich die im Labor gezüchteten Diamanten in Edelsteinqualität erst in jüngster Zeit wirklich einen Namen gemacht.

Die Entstehung der Diamanten

Wo die natürlichen Diamanten entstehen und wo sie abgebaut werden

Obwohl Diamanten aus der oberen Erdkruste abgebaut werden, haben sie ihre Entstehung im oberen Teil des Erdmantels, der mehr als 100 km unterhalb der Erdkruste liegt. In dieser Tiefe kristallisieren sie sich zunächst allmählich zu Diamanten. In der Illustration oben erhalten Sie einen groben Überblick.

Die Diamanten wurden durch Kimberlit-Magma aus der Tiefe befördert, was noch aus weitaus tieferen Schichten des Erdmantels stammt. Diese Beförderung in Richtung Erdoberfläche geschieht mit mehr als die Schallgeschwindigkeit beträgt.

Nun sind die meisten kommerziellen Diamantenvorkommen mit der Zeit dort entstanden, wo ein Vulkanausbruch Diamanten aus den Tiefen des oberen Erdmantels zusammen mit diesem Kimberlit-Magma nach oben befördert hatte.

Nur etwa 1% aller weltweiten Kimberlit- Vorkommen, worin wirtschaftlich nutzbare Diamanten enthalten sind, können wirtschaftlich genutzt werden.

Wie Kimberlite Diamanten zur Erdoberfläche befördern

Nun sind die meisten kommerziellen Diamantenvorkommen mit der Zeit dort entstanden, wo ein Vulkanausbruch Diamanten aus den Tiefen des oberen Erdmantels zusammen mit diesem Kimberlit-Magma nach oben befördert hatte.

Nur etwa 1% aller weltweiten Kimberlit-Vorkommen können wirtschaftlich genutzt werden, wenn darin ertragreiche Diamanten enthalten sind. 

Über diese Website

Bild von Torsten Kroeger in der Beschreibung dieser WebsiteIch bin Torsten Kroeger und habe vor mehreren Jahren intensiv damit begonnen, mich für Diamanten zu interessieren.

Nach einer gewissen Zeit realisierte ich, dass es weiß Gott so gut wie unmöglich ist, ausgezeichnetes, ja wirklich brauchbares und wichtiges Hintergrundwissen über Diamanten zu erhalten, das über die üblichen, begrenzten Erkenntnisse hinausgeht. Für viel mehr, als das, was Ihnen jeder Juwelier immer wieder vorbetet, erhalten Sie nichts, was weiter von Wichtigkeit für Kunden ist. Dasselbe gilt für einschlägige Websites sämtlicher deutschsprachiger Schmuckanbieter, die kaum etwas zum Wesentlichen beitragen, was einen perfekten Diamanten charakterisiert.

Am Ende der ernüchterten Erkenntnisse entschloss ich mich zu dieser Website, weil es viel mehr Wissen zu allen Diamanten geben muss, das Sie als Verbraucher wissen sollten. Ich denke, dass die weitere Vergrößerung meiner Inhalte Ihnen zunehmend unentbehrliche Hilfestellung von hochwertigen Diamanten und Diamant-Verlobungsringen bieten wird.

Durch mein heutiges Wissen darüber helfe ich Ihnen gern bei der Auswahl des qualitativ besten Diamanten für jeden Geldbeutel. Sowohl Ihre Fragen wie natürlich auch Anregungen sind herzlich willkommen.

Torstenkroeger

Künstliche Diamanten
Ihre Vor- und Nachteile

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