Wie gut ein Tiffany Verlobungsring wirklich ist ※ Sie erfahren es hier

Enthüllungen über Tiffany Diamanten mit bemerkenswerten Erkenntnissen

Hält die Schliff-Qualität von Tiffany, was dieser internationale und angesehene Juwelier in seinen Veröffentlichungen über seine Diamanten...

verspricht?

Tiffany & Co. ist seit 1837 der weltweit führende Juwelier und Amerikas Haus für außergewöhnliches Design für Schmuck und Juwelen. Das Unternehmen hat mit den Jahren seinen eigenen Stil entwickelt und definiert. Das mittlerweile immer bekannter gewordene Unternehmen hatte im Jahr 1886 die Gestaltung von Verlobungsringen für immer verändert und revolutioniert. Der Juwelier hatte einen Solitär-Diamantring mit einer neuartigen Fassung entworfen, der 6-Krappen-Fassung. Mit dieser Errungenschaft hatte Tiffany die Welt der Verlobungsringe für immer verändert und feiert mit seinem neuartigem Tiffany®️ Setting seither immer wieder einige weltbekannte Liebesgeschichten von Prominenten aus Politik und Show-Business.

Heute ist die Art dieser Fassung als Tiffany®️ Setting ein feststehender Begriff. Zu der damaligen Zeit war die Krappenfassung bis dahin noch unbekannt. Die Diamanten wurden in der Regel in sogenannte Lünette-Fassungen (Bezel-Settings) eingesetzt. Nun stellte das neuartige Ring-Design von Tiffany für einen Diamanten nicht nur die sichere Montage dar, sondern mit ihr entdeckte Tiffany den beträchtlichen Vorteil, dass die Art der neuartigen Krappenfassung dem Stein mehr Licht zuführte, um ihm eine bessere Brillanz zu ermöglichen. Seit der Zeit ist Tiffany & Co. mit seinem klassischen Solitär-Ring zusammen mit dieser Krappenfassung und ihren 6 Krappen, sowie mit der berühmten türkis-blauen Box zu einer der bekanntesten Marken in der Schmuckindustrie geworden.

Als Beweis für ihren Erfolg hat das klassische Tiffany-Setting bei Solitär-Ringen die meisten Schmuckhersteller durch das Design bis heute „inspiriert“, indem es praktisch kopiert wird.

Sie erhalten in diesem Kapitel über Tiffany bemerkenswerte und zugleich ernüchternde Einblicke in seinen Diamantschmuck. Neben seinem international ausgeprägten Nimbus, der wahrscheinlich ebenfalls bei Ihnen Wirkung zeigt, erhalten Sie über mich einen realistischen Eindruck von Tiffany und sein Parade-Schmuckstück, damit Sie auf der anderen Seite einmal erfahren, wie gut ein Tiffany Verlobungsring wirklich ist.

Was macht nun den Diamanten von Tiffany aus?

„99,96% aller Schmuckdiamanten der Welt genügen nicht den Standards von Tiffany“ Dieser Anspruch steht weit oben als Leitsatz in der Tiffany-Werbung. Er hebt Einzigartigkeit und höchsten Standard hervor. Tiffany sortiert seine Diamanten vorab selbst aus, lässt sie von eigenen Diamantenschleifern selbst fertigen, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

Sein Herausstellungsmerkmal von hoher konstanter Qualität sollte allerdings nicht zu sehr beeindrucken. Vergleichen Sie viele andere Marken-Juweliere, sei es Cartier, Harry Winston oder Bulgari, ist es als gängige Praxis anzusehen.

Aus den Verkaufsbroschüren von Tiffany und seinen Verkaufsmitarbeitern ist zu entnehmen, dass das untere Limit der Diamant-Qualität im Sortiment ihrer Diamanten mit der Farbenklasse I und der VS2 Reinheitsklassifizierung anfangen.

Vom gemmologischen Standpunkt ausgehend ist dazu nichts einzuwenden, wenn Diamanten mit mittleren Klassifizierungen wie mit diesen in der Angebotsaufstellung begonnen wird. Nur drücken diese zwei Qualitätskriterien grundsätzlich den individuellen und persönlichen Geschmack des Kunden aus, hingegen ist die wirkliche Schönheit eines Diamanten von diesen Eigenschaften nicht betroffen. Gerade wenn es um den Farbton geht, gibt es viele Käufer, vor allem die in den westlichen Ländern, die durchaus warme Diamant-Farben vorziehen. Die Farbstufe J zum Beispiel und sogar der Farbton K wird von vielen bevorzugt.

Ferner berücksichtigt Tiffany zusätzlich einige weitere Faktoren beim Ausfiltern ihrer Diamanten. Das gilt besonders, wenn Diamanten als stark oder sehr stark fluoreszierend  bewertet werden. In diesen Fällen werden die Steine von den Tiffany-eigenen Laboren aussortiert.

Fluoreszenz selbst kann nach meinem Geschmack bei manchen Diamanten außergewöhnlich schön und einzigartig wirken. Ich mag die Wirkung dieser Eigenschaft, solange Diamanten nicht milchig und trübe erscheinen.

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Selbst wenn Tiffany Ihnen Diamanten in besseren Farben- und Reinheitsklassen verkaufen möchte, macht das die Schliff-Qualität seiner Diamanten nicht zwangsläufig besser als solche Steine, die Sie ebenso von anderen Juwelieren erhalten können.

Denken Sie unbedingt daran, dass es beim Kauf eines hochwertigen Verlobungsring mit Diamanten grundsätzlich um viel Geld geht. Ganz besonders, wenn Sie noch für den Namen ca. 50% obendrauf zahlen. Neben den meisten anderen Luxus-Juwelieren mit Tradition verführt Sie Tiffany über Emotionen – spätestens bis zum Ende dieses Kapitels, hoffentlich!

Geht es um perfekte Qualität zu einem angemessenen Preis, den Sie allenfalls gerne zahlen, wenn beide Anforderungen gegeben sind, sollten Ihre Emotionen in den Hintergrund treten. Diese Mission zieht sich über meine gesamte Website.

Tiffany bewertet seine Diamanten selbst – mit eigenen Zertifikaten!?

das sollten Sie wissen

Brillant im klassischen Tiffany-Setting mit einem Bandring und Diamanten - Hier ist nicht zu sehen, wie gut ein Tiffany Verlobungsring wirklich ist

Auf dem Ringfinger einer Frau Brillant im klassischen Tiffany-Setting-mit-Diamanten-Bandring

Jedem wird hoffentlich klar sein, dass das Diamant-Zertifikat als bedeutendes Dokument beim Kauf von Diamantschmuck unbedingt dazugehören muss. Es dokumentiert mit seinen darin enthaltenen Bewertungen, Analysen und festgehaltenen Daten die Qualität des Juwels. Mit ihr stellt es den Diamant-Wert für den von Ihnen gekauften Diamanten dar.

Das Verblüffende ist, dass Tiffany seine Diamanten in eigenen Laboren selbst bewertet und die Zertifikate selbst ausstellt. Das finde ich äußerst bemerkenswert. Wenn Sie mein Kapitel über die Unterschiede der Zertifizierungslabore gelesen haben, ist Ihnen bewusst, dass ich mich von Juwelieren distanziere, die hauseigene Diamant-Zertifikate ausstellen. Es soll um die unabhängige Analyse und Auslegung von Laboren und Instituten und deren Neutralität gehen. Sie befinden über die Eigenschaften eines Diamanten, ohne einen Interessenkonflikt daraus entstehen zu lassen.

Für Tiffany-Diamanten gibt es hingegen keine Analysen und Bewertungen von einem unabhängigen externen Labor. Das Unternehmen verlangt mit seiner Strategie von Ihnen, dass Sie es beim Wort nehmen und seinem berühmten Namen vertrauen. Im Gegensatz dazu wenden zwei der vertrauensvollsten Labore weltweit perfekt ausgereifte Systeme an, um mit ihrem starken Status der Unabhängigkeit die Schliff-Güte eines Diamanten mit wissenschaftlichen Programmen zuzuordnen und zu klassifizieren. Das GIA und das AGS.

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Um gerecht zu sein, befinden sich bis hierher die Normen für die Bewertungen im Tiffany-Zertifikat nach meiner Auffassung auf gleichwertigem Niveau wie die der GIA-Labore, was die Diamanten-Reinheit und Diamant-Farbe betrifft.

Der Tiffany Verlobungsring und die Qualität seines Diamant-Schliffs

Für die Brillanz und Intensität des Funkelns eines Diamanten liegt das wesentliche Element darin, wie vollendet sein Schliff gemeistert wurde. Im Großen und Ganzen hat Tiffany recht ordentliche Ergebnisse mit seiner gezielten Auswahl vollbracht, und seine Diamanten lassen eine relativ gleichbleibende Qualität erkennen. Dasselbe gilt für die kleineren Diamanten, die als Seitensteine auf einem Ring dienen. Wenn ich von „recht ordentlichen Ergebnissen“ rede, ist der Diamant-Schliff für die Ansprüche, die die legendäre Tiffany-Qualität in ihrer Werbung besonders heraushebt, eben nicht die beste.

Deutlich wird mein Eindruck bei der Untersuchung von wesentlichen Details. Unter anspruchsvollen Bedingungen, deren Inhalte ich in meiner gesamten Website zu bewahren versuche, ist die handwerkliche Arbeit der Tiffany-eigenen Diamantenschleifereien eher überdurchschnittlich, als hervorragend anzusehen.

Tiffany & Co. verlangt außerordentlich hohe Preise für seine Juwelen. Insofern wäre es redlich, wenn seine Kunden hierfür das Beste erwarten können. Leider erhalten die Kunden längst nicht immer die Qualität, was sie von diesem international renommierten Juwelier erwarten dürfen. Im Folgenden werden Sie erkennen, wo das der Fall ist.

Tiffany Verlobungsring mit Tiffany-Setting auf Blue-Box

Diamant-Schliff-Bewertungen unter Punkt „Presence“ mit einigen praktischen Beispielen

Das erste unten abgebildete Tiffany-Zertifikat für einen kleinen Solitär-Diamant Verlobungsring von 0,23 Karat im Brillantschliff (rund) zeigt in diesem Beispiel neben der Präzision des Schliffs „Excellent“ die zwei weiteren Teilelemente des Schliffs „Polish“ (Feinschliff) und „Symmetry“. Sie wurden nur als „Very Good“ bewertet. Wie kann das sein?

Um die beste Bewertungsstufe zu bekommen, bewertet Tiffany alle drei wichtigen Teilfaktoren vom Schliff einzeln, wie es die anderen angesehenen Labors ebenfalls festlegen. Analog ihrer qualitativ höchstmöglichen Richtlinien bei der Schliff-Güte sollte ausnahmslos „Excellent“ in den Zertifikaten stehen. Gerade dieses Qualitätsmerkmal hat in seiner Gesamtheit gemäß der beworbenen Angaben von Tiffany ausnahmslos einwandfrei zu sein.

Die ausdrücklich beworbene Qualität ist Beweis dafür (siehe oben „99,96% und Ausfilterung aller Diamanten), dass mit anderen Worten ausgedrückt, das Beste gerade gut genug zu sein hat, lässt in meinen gezeigten Fällen Zweifel aufkommen. Demzufolge darf es keinen anderen Weg für Tiffany geben, als dass die Diamanten mit der Bewertung „Very Good“ hätten kompromisslos ausgefiltert werden müssen.

Wenn Sie mein Kapitel „Ideale Proportionen eines rundgeschliffenen Diamanten“ lesen, bieten Ihnen die darin vorgegebenen, höchst eng limitierten Wertbegrenzungen die Voraussetzung für einen perfekt geschliffenen Diamanten mit maximaler Lichtstärke und Brillanz. Bei einem Vergleich der hier genannten Werte mit denen in meiner vorgegebenen idealen Proportionswerte-Tabelle können wir eine Abweichung feststellen. Es geht um die gesamte Tiefe dieses Diamanten. Dieser Wert sollte nicht außerhalb des Bereichs liegen, der zwischen 61% und 62,5% zu sein hat. Zwar liegen alle weiteren 7 Daten in diesem Beispiel innerhalb des zulässigen Spielraums. Jedoch reicht nur eine kleine Abweichung von den insgesamt 8 Messwerten, die zum Ausfiltern kommen muss.

Die Tiefe dieses Diamanten wurde mit 60,8% angegeben wie auf dem Tiffany-Zertifikat von mir eingekreist. Das macht zwar „nur“ eine Abweichung von 0,2% aus. Allerdings versuche ich meine Leser in vielen Kapiteln darauf aufmerksam zu machen, dass es gerade bei den wichtigen Punkten, die den Diamant-Schliff betreffen, es keine Kompromisse bei der sorgfältigen Diamanten-Auswahl geben sollte.

Hier geht es um die eine Voraussetzung, die einen Diamanten so einzigartig aussehen lassen kann, wenn die weiteren Gegebenheiten innerhalb der Schliff-Kategorie dies bestätigen. Warum also dieses Risiko eingehen?

Verbunden damit gilt allgemein: selbst wenn sämtliche Werte für ideale Proportionen zutreffen, besagen sie nicht unbedingt, dass der Diamant mit seinen Werten Lichtstärke und Brillanz gewährleistet. Die Chancen sprechen allerdings dafür und sind hoch.

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Tiffany leistet sich selbstbewusst mit seinem Guten Namen eine allzu häufig auftretende, mir nicht verständliche und fatale Schwäche. Diamanten mit den äußerst sensiblen Schliff-Attributen „Polish“ und „Symmetry“ belässt dieser Luxus-Juwelier als Teil des winzigen 4/100 Prozent-Anteils seiner eigens handverlesenen Diamanten trotz einer unzureichenden „Very Good“-Bewertung. Lassen wir diesen Teil seiner selbst auferlegten Qualitätsanforderungen einfach so stehen.

Ich füge in diesem Zusammenhang hinzu, dass Sie bitte Folgendes bedenken >

Mehr als 90% aller weltweit angebotenen rund geschliffenen Diamanten werden bewusst nicht nach den Vorgaben der idealen Proportionen von den Diamantenschleifern geschliffen! Selbstverständlich kennen sie diese Werte.

Das Warum hat seine Gründe. Neben ihrer gemeinsamen Strategie, der von ihnen und der von den Juwelieren in Hinsicht auf Gewinn-Maximierung über das Karat-Gewicht gibt es noch weitere Gründe…

Prüfung von zwei Tiffany-Diamanten mit dem Holloway Cut Advisor

Wie anhand dieses ersten Beispiels sehr schön zu sehen ist, gibt eine Prüfung mit der Holloway-Cut-Advisor (HCA) Software dessen Ergebnis mit 1,2 an. Das ist trügerisch. Zwar würde mit einem Wert bei unter 2 dieser Diamant durch die gefilterte Auswahl mit zu den Favoriten gehören, theoretisch! Über den Link oben kommen Sie zu diesem nützlichen Online-Instrument, um eine größere Auswahl, die Sie vorgenommen haben, zu filtern.

Aber Vorsicht, wie Sie an diesem Beispiel sehen, ist der Holloway Cut Advisor nicht 100% zuverlässig und aus diesem Grund als Kaufkriterium nicht vorgesehen. Er dient einzig zum Filtern einer vorab vorgenommenen manuellen größeren Auswahl.

Ich gehe das Risiko grundsätzlich nicht ein, wenn bereits im Tiffani-Zertifikat die zwei „Very-Good“-Bewertungen auftauchen. Die Kriterien sind für mich zu wichtig, als dass ich mich durch das Ergebnis vom Holloway Cut Advisor umstimmen lasse. Es gibt, zugegeben, Ausnahmen.

Wir nehmen an, Sie werden mit diesem Beispiel irgendwo auf der Welt in einem der vielen eleganten Tiffany-Geschäfte konfrontiert. Sie werden als Kunde außerordentlich zuvorkommend behandelt und haben bis hierher die wichtigen Werte von diesem Tiffany Verlobungsring mit 0,23 Karat registriert und wissen wie Sie mit ihnen wie oben beschrieben umgehen. Die Karat-Größe ist für Sie wie die Farbe E perfekt. Sie mögen das klare Weiß lieber, als die Klassifizierungen mit etwas zu viel Gelbstich in Richtung G bis I. Zudem lieben Sie die VS2-Reinheit. Warum? Weil diese Bewertungsklasse erst einmal ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Es ist gesichert, dass Einschlüsse in dieser Stufe nicht zu sehen sind. Der Vergleich mit dem deftigen Preisschild eines anderen Diamanten von gleicher Größe, jedoch mit VVS-Reinheit bestärkt Sie in Ihrer Überzeugung zu diesem einen klassischen Verlobungsring.

Sie möchten Ihrer Partnerin diesen Ring zur gemeinsamen Verlobung schenken. Was bleibt Ihnen also, um zu erfahren, wie gut ein Tiffany Verlobungsring wie dieser wirklich ist?

Tiffany Verlobungsring - Solitär auf Platin-Ring mit 0,23 Karat und Tiffany Setting. Presence: Symmetry + Polish nur "Very Good"
Tiffany Verlobungsring mit Tiffany-Setting auf Blue-Box

Bei der Prüfung von einem weiteren Tiffany Verlobungsring (siehe das 2. Tiffany-Zertifikat darunter) mit dem Karat-Gewicht von 0,30ct zeigt dessen Ergebnis-Wert schon mal mit der HCA Online-Software keine vorteilhafte Aussicht auf einen brillanten Diamanten.

Ich gebe die dazu geforderten Daten ein (siehe die 4 orangefarbenen Pfeile). Und Sie erhalten sofort das Ergebnis für das bewährte Ausleseverfahren.

Diamanten mit Ergebnissen von > 2 sollten keine Berücksichtigung für eine Auswahl mehr finden. Sie sehen in dieser Zertifizierung, dass die beiden Bewertungselemente „Polish“ (Feinschliff) und „Cut“ (Schliff) zwar von Tiffany die Bewertung „Excellent“ erhielten. Wie Sie jedoch aus einem anderen Kapitel auf meiner Website wissen, besagt die „Excellent-Bewertung“ eines Diamanten keinesfalls etwas über dessen tatsächliche Schönheit aus. Dazu behalten sich die gemmologischen Labors eine rgewisse Bandbreite ihrer Bewertungsklassifizierungen vor. In diesem Zertifikat gibt es nur ein „Very Good“ bei der Symmetry.

Dieser Tiffany-Diamant fällt seinem Ergebnis zufolge von 3,0 über den HCA klar durch. Der Stein zeigt mit ziemlicher Sicherheit nicht die Brillanz, die notwendig wäre, um seine Schönheit voll zur Geltung kommen zu lassen. Eine weitere Untersuchung ist grundsätzlich nach bestandenen Ergebnissen mit HCA und Werten innerhalb des Idealbereichs der Proportionen notwendig. Diese müsste mit dem kleinen hilfreichen Instrument, dem Ideal-Scope vorgenommen werden.

Die qualitativ renommierten Online-Juweliere, die ich empfehle, haben Ideal-Scope-Abbildungen immer dabei, wenn es um hauseigene Diamanten geht.

Tiffany-Zertifikat für 0.30ct-Diamant Presence Polish + Cut "Excellent"
Tiffany-Zertifikat-Ausschnitt für 0.30ct-Diamant Presence Polish + Cut "Excellent"
HCA-Auswertung = 3.0 Tiffany-Zertifikat für 0.30ct-Diamant

Achten Sie auf eine schluderige Rundiste, die immer mal wieder auftaucht

An sich spielt die Art und Weise des Finish an der Rundiste keine Rolle für die Lichtreflexion beim Diamanten, wenn sie roh belassen wird. Hierfür erhält der Diamant keine nachteilige Bewertung. Es ist nur bezeichnend, wieviel Mühe Tiffany tatsächlich beim Prozess für den Diamant-Schliff einpart. Roh belassene Rundisten („Bruted Girdles“) sehen häßlich aus und gehören nicht mehr in die heutige Zeit. Sie passen mithin keinesfalls zum hochwertigen Image einer Marke, wie sie Tiffany & Co. symbolisiert. Die zeitliche Ersparnis des Schleifvorgangs steht in keinem Verhältnis zum unvollständigen Aussehen eines Diamanten mit einer rohen Rundiste. International werden fast alle Diamanten mit facettierten Rundisten verkauft (siehe die beiden Abbildungen unten).

Tiffany-Zertifikat für 0.30ct-Diamant Presence Polish + Cut "Excellent"
Tiffany-Zertifikat-Ausschnitt für 0.30ct-Diamant Presence Polish + Cut "Excellent"

Spärliches Angebot aus Tiffany’s Diamant-Auswahl

Ich habe mir Klarheit verschaffen wollen, um mir ein Bild bei Tiffany nach deren Diamanten-Auswahl zu machen. Ich betrat dazu das Geschäft in meiner Stadt und fragte persönlich nach einem Solitär im Tiffany®️ Setting mit Platin-Ring an. Der Ring in dieser Ausführung ist das gängigste Modell. Der Stein sollte die Karat-Größe zwischen 0,70 und 0,80 und die Farbe G haben, gab ich dem Verkaufsmitarbeiter zu verstehen. Er holte ein kleines schwarzes Samt-Tablett mit Platin-Ringen aus der Tisch-Vitrine und war in der Lage, mir ganze drei Ringe in meiner nachgefragten Klasse von lediglich 0,69 und 0,73 Karat zu zeigen, wobei jedoch nur einer der Diamantringe die Farbe G aufwies. Wenn Sie berücksichtigen, dass der Stein knapp unter 0,70 Karat hatte, gab es keinen einzigen Diamantring zwischen 0,7 und 0,8 Karat mit der Farbe G. Zusammengefasst hat mein Beispiel gezeigt, dass Tiffany über ein massiv begrenztes Angebot verfügt. Sie mögen mehr Glück haben, wenn Sie auf größere Diamanten im Bereich zwischen 0,90 und 1,5 Karat fixiert wären.

Preisvergleiche zwischen Tiffany & Co und den von mir empfohlenen Online-Juwelieren

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